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Dialog und Neue Sokratik

Wie wir leben und handeln, zeigt,                      
welches Wissen wir von uns selbst haben.    
Was wir verstehen, gibt zu erkennen,               
welche Dialoge wir mit anderen führen.          

Mit unseren Methoden des "Dialogs" und der "Neuen Sokratik" gewinnen Sie ein tieferes Verständnis Ihrer Überzeugungen und Einstellungen.

Sie lernen, wie Sie das Wissen Ihrer Gesprächspartner für die Entwicklung neuer Lösungen fruchtbar machen können.

Sie gelangen durch gemeinsames intensives und methodisches Nachdenken zu Einsichten, die Ihre Praxis nachhaltig verändern.

Einsicht aus erster Hand

Sokrates hatte eine besondere Gesprächsmethode entwickelt, um elementare Fragen zu untersuchen. Im Sokratischen Gespräch werden die Kriterien, Maßstäbe und Werte aufgedeckt und geprüft, die dem Handeln Orientierung geben.

Seine Gesprächspartner auf dem Athener Marktplatz waren Entscheidungsträger und Politiker, aber auch einfache Bürger, die sich bei wichtigen Entscheidungen Klarheit verschaffen wollten.

Sokrates war der Meinung, dass praxisrelevante Einsichten kaum durch Bücher und Vorträge vermittelt werden können, dass sich unser Handeln dauerhaft nicht durch Ratschläge oder Anweisungen bestimmen lässt.

Wirkliche Einsicht, die sich im Handeln niederschlägt, ist Einsicht aus erster Hand, Einsicht, die man sich im Gespräch mit anderen selbst erarbeitet und die aus der eigenen Praxiserfahrung hervorgeht.

Die Wurzeln der Neuen Sokratik

Die Methode der sokratischen Gesprächsführung basiert auf den Weiterentwicklungen des Philosophen, Politikers und Pädagogen Leonard Nelson und seines Schülers Gustav Heckmann.

Als Beratungs- und Trainingsmethode wird sie heute vor allem in Deutschland, den Niederlanden und den USA eingesetzt.

Unser Praxiskonzept der Neuen Sokratik bezieht die Erkenntnisse der modernen Sprachphilosophie, der Neuen Rhetorik, der Kommunikationsforschung und der Organisations-, Sozial- und Individualpsychologie ein.

Die Praxis der Neuen Sokratik

Sokratische Fragen

Was bin ich bereit zu riskieren? – Was setze ich für meine berufliche Karriere ein? – An welchen Werten orientiere ich meine Handlungen? – Welche Ziele nehme ich mir vor? – Für welche Folgen meines Tuns bin ich verantwortlich?

Was bedeutet für uns gute Zusammenarbeit? – Wie viel Veränderungsbereitschaft verlangen wir von unseren Mitarbeitern? – Unter welchen Bedingungen ist es sinnvoll, für etwas zu streiten? – Auf welche Vereinbarungen lassen wir uns ein? – Wann sehen wir Neuentwicklungen als Verbesserungen an?

Das sind Fragen, die sich in Organisationen immer wieder stellen, wenn es darum geht,

» sich neu zu orientieren,
» Konflikte zu meistern,
» Veränderungen in Gang zu setzen.

Gesprächskultur

Die Versuche, sich miteinander zu verständigen, können schnell in ihr Gegenteil umschlagen, wenn Sie nicht dazu in der Lage sind, Ihren Gesprächen einen konstruktiven Verlauf zu geben. Allzu häufig enden diese Gespräche in unversöhnlichem Zwist oder sie werden einfach ergebnislos abgebrochen. An die Stelle von Kreativität und Motivation tritt dann Konfusion und Frustration.

Gespräche fruchtbar zu gestalten, bedeutet, sich besonderen Herausforderungen zu stellen ...

Wie stellen Sie es an, dass in Konferenzen, Besprechungen und Teamsitzungen verschiedene Auffassungen ausgetauscht werden, ohne dass das Gespräch in eine fruchtlose Konfrontation ausartet?

Wie können Sie bei schwerwiegenden Entscheidungsfragen so miteinander reden, dass alle Perspektiven in das Gespräch einfließen und neue, kreative Lösungen gefunden werden?

Wie leiten Sie Gespräche, die zu wirklichen Einsichten über grundlegende Orientierungsfragen führen und die Beteiligten zum Handeln bewegen?

Simple but not easy!

Die Kunst der Gesprächsführung erfordert Einübung in verständigungsförderndes Verhalten und Aneignung einer dialogischen Einstellung. Sie lernen ...,

von der eigenen Praxis auszugehen; sich den Freiraum zu nehmen, die eigene Praxis zu reflektieren; die Resultate mit dem eigenen Handeln zu verbinden

eine treffende Frage zu formulieren; Überzeugungen zu erläutern; Abstand von den eigenen Gewissheiten zu nehmen

einander zuzuhören; herauszufinden, was die Gesprächspartner denken; nach Einigung zu suchen.

Einige Resultate


    
Kommunikation und Argumentation
Angebote

Punkt  

Ihre Organisation oder Ihr Team entwickelt eine Gesprächskultur gegenseitiger Verständigung. Sie erhalten Einblick in die Sichtweisen der anderen. Sie stellen eine breitere Verständigungsbasis unter Ihren Mitarbeitern her.

Punkt  

Sie gewinnen an Kompetenz in der Analyse Ihrer eigenen Praxis. Sie nehmen Abstand zur eigenen Routine, ohne den Bezug zur Alltagspraxis zu verlieren. Die Basis Ihrer Entscheidungen ist besser begründet. Ihre Entscheidungen werden tragfähiger und nachhaltiger.

Punkt  

Sie können Erfahrungen aus Teilbereichen Ihrer Organisation in übergreifende Entscheidungsprozesse integrieren. Es gelingt Ihnen besser, grundsätzliche Entscheidungen auf die konkrete Praxis zu beziehen. Die offiziell verkündeten Werte werden zu gelebten Werten.

Unsere Angebote

Unseren Angeboten liegen zwei Grundmodelle zugrunde, der Dialog und die Neue Sokratik.

Der Dialog

Lernende Organisationen nutzen den Dialog. Die Dialog-Methode eignet sich besonders dazu, sich in kurzer Zeit die verschiedenen Facetten eines Problems und möglicher Lösungswege vor Augen zu führen.

Eine gute Verständigung kann einen Meinungsstreit überflüssig machen und Scheingefechte vermeiden. Der Dialog konzentriert sich auf die Aufdeckung unterschiedlicher Sichtweisen. Unser methodisches Vorgehen sichert, dass Sie Ihre Gesprächspartner von deren Standpunkt aus verstehen.

Ihre Aufmerksamkeit richtet sich darauf, was neu ist und was Gewicht hat. Sie erfahren, welche Bedeutung andere einer Sache geben, was ihre Beweggründe sind, welche Alternativen im Spiel sind. Dadurch gelangt eine Team zu Einsichten, die über das hinausgehen, was ein einzelner allein erreichen kann.

Die Neue Sokratik

Die Neue Sokratik eignet sich besonders dazu, sich bei Orientierungsfragen in Veränderungsprozessen Klarheit zu verschaffen. Sie ist auch ein effektives Instrument, um argumentative Gesprächskompetenzen einzuüben.

Gespräche nach der Methode der Neuen Sokratik folgen einem methodischen Ablauf. Sie konzentrieren sich auf eine Frage und knüpfen an die konkrete Erfahrung an. Ein Gesprächsleiter achtet darauf, dass die Gesprächspartner Ihre gemeinsame Verständigungsbasis, Ihre unterschiedlichen Auffassungen und die möglichen Einigungsperspektiven klären.

Eine argumentative Untersuchung verhindert Fehlentwicklungen und ermöglicht vernünftige Weichenstellungen. Mit dem Modell der Neuen Sokratik prüfen sie die grundlegenden Orientierungen Ihrer Praxis und gewinnen Sicherheit für Ihre Entscheidungen.

Übersicht

Auf den folgenden Web-Seiten informieren wir Sie über unsere Konzepte.

Vereinbaren Sie mit uns ein unverbindliches Vorgespräch, um die für Sie beste Lösung zu finden. Wir erstellen für Sie ein Angebot, das sich an Ihren individuellen Bedürfnissen orientiert.

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